Schröpfkopfmassage

Diese Variante wird oft am Rücken aber auch an Gesäss und Oberschenkelbereich angewendet. Dabei wird mit einem Gummiball Luft aus dem Glas abgepumpt und dadurch ein Unterdruck erzeugt. Danach wird je nach Bedürfnis des Patienten, mit einem wärmenden (Ingwer, Rosmarin, Thymian, Kalmus, u.a.) oder kühlenden (Pfefferminze, Eukalyptus, u.a.) oder neutralen Öl (Oliven, Mandel, Jojobaöl, u.a.) die eingeriebene Stelle für etwa 2 - 5 Minuten bearbeitet, bzw. so lange, bis die Haut eine gleichmässige Rötung aufweist.

Diese Methode ist sehr wirkungsvoll bei:

  • Stresssymptomen
  • Erschöpfungszuständen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • Immunschwäche
  • Cellulite

Hilft unterstützend beim:

  • Lösen von Muskelverspannungen
  • Lösen von verklebten Fettzellen
  • Entschlackung des Gewebes
  • Anregung der Lymphzirkulation

Anmerkung
Nach der Schröpfkopfmassage kann es zu einem Muskelkater kommen, so wie man ihn beim Sport kennt. Es ist aber ein gutes Zeichen dafür, dass der Muskel wieder arbeitet und durchblutet wird. Der Muskelkater hält meist nur 1-2 Tage an. Er sollte aber völlig abgeklungen sein, bevor die erneute Schröpfkopfmassage zur Anwendung kommt.

Da bei dieser Anwendung grosse Mengen Schlacke und Giftstoffe aus dem Bindegewebe freigesetzt werden, die den Organismus belasten können, ist es empfehlenswert nach der Behandlung reichlich Flüssigkeit zu trinken (z.B. Nierentee).